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Ich hatte ein Unfall, wegen meinem ADHS!

Ich hatte ein Unfall, wegen meinem ADHS!

ADHS und Unfall

ADHS ist Schuld! Wenn ich einen Unfall habe?

Da Fahre ich mit meinem ADHS, um den Verkehrskreisel herum und denke mir nichts dabei und plötzlich verliere ich die Kontrolle meines Fahrzeugs Boom!

Keine Sorge mir ging es zum Glück gut und niemand wurde ernsthaft verletzt, doch leider war mein Auto nicht mehr zu retten. 🙁

Da stellte sich mir die Frage ob mein ADHS etwas damit zu tun hatte.

ADHS und Unfall

Besonders bei Männern mit ADHS!

ADHSler neigen mehr Risikobereitschaft zu zeigen.

Warte! Ich bin nicht ein Adrenalin Junkie!?

Leider ist das nicht genug, denn dazu kommt auch noch meine Schwierigkeit mich zu Konzentrieren…. da ist ein Unfall mit ADHS vorprogrammiert…

Bin ich denn nun eine Gefahr auf der Straße und sollte nicht auf die Welt losgelassen werden?

Desahlb habe ich recherchiert und da ist was dran!

Hier ein Ausschnitt von einem Artikel in der Welt.de ADHS und Unfall:

„Viele suchen das Extreme, den Kick. Wer in der Lage ist, das positiv zu nutzen, ist zu Höchstleistungen fähig“, erklärt Reif. „Man kann sagen: Diese Patienten bringen unsere Gesellschaft schon auch weiter.“ Aber auch bei Strafgefangenen finde man überdurchschnittlich viele Menschen mit ADHS. „Den einen bringt die Krankheit ins Gefängnis, den anderen aufs Podest – je nachdem, was an Lebensgeschichte und Biologie noch hinzukommt“, formuliert der Psychiater provokant.

Bei etwa der Hälfte der ADHS-Kinder verschwindet die Krankheit beim Heranwachsen. Der Großteil der anderen Hälfte behält einzelne Symptome, ohne dadurch krank zu sein. „Nur bei 15 Prozent haben die Symptome Krankheitswert. Das entspricht etwa einem Prozent der Bevölkerung“, rechnet Reif vor.

Bei Erwachsenen verstecke sich ADHS oft hinter Begleiterkrankungen, erklärt Oberärztin Sarah Kittel-Schneider. Viele erwachsene ADHS-Patienten hätten Depressionen, Angststörungen oder Suchterkrankungen und suchten deswegen Hilfe. Der Zusammenhang: „Sie verbrauchen viel mehr Kraft, um ein normales Leben zu führen, und haben ein höheres Risiko, noch an weiteren psychischen Störungen zu erkranken.“

Menschen mit ADHS haben ein doppelt so hohes Risiko, vorzeitig zu sterben, zeigt eine dänische Studie, die gerade im renommierten Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlicht wurde. Søren Dalsgaard von der Universität Aarhus verglich in der Untersuchung die Lebensläufe von knapp zwei Millionen Dänen mit denen von 32.000 ADHS-Patienten. Resultat: Überdurchschnittlich viele von diesen starben, etwa nach Unfällen.

ADHS Unfall

Was soll man da tun? Ich kann nicht sagen das mein ADHS an dem Unfall schuld ist?! Oder Doch? Das glaubt mir doch keiner.

So viele Menschen denken noch das ADHS eine Lüge sei. Doch bin ich und Millionen andere Menschen der Beweis das es ADHS gibt!

Zum Glück bin ich nicht alleine mit ADHS:

Für „absoluten Humbug“ hält Prof. Reif die weit verbreitete Ansicht, ADHS sei eine erfundene Modediagnose oder eine Marketingidee der Pharmaindustrie. „Das sind Vorurteile, die nicht durch Fakten gedeckt sind. Die Krankheit gibt es wirklich, darüber besteht in der wissenschaftlichen Medizin kein Zweifel. Sie führt zu erheblichen Leiden, kann aber auch gut behandelt werden.“

Die Frage stellt sich doch was man dagegen tun kann.

ADHS

Interessanterweise kann zumindest ein Teil der Risiken mithilfe einer adäquaten medikamentösen Behandlung deutlich verringert werden, was sich spürbar auf die Mortalität in dieser jungen Altersgruppe auswirken kann. Leider ist insbesondere die ADHS im Erwachsenenalter jedoch in Deutschland unterdiagnostiziert, wie in der Nord – badenstudie gezeigt werden konnte. Schlander und Kollegen fanden eine Diagnoseprävalenz von lediglich 0,04%, während hingegen die epidemiologische Präva – lenz bei ca. 3% liegt2, 30, 31; aktuelle eigene Daten aus dem ganzen Bundesgebiet bestätigen dies (in Vorberei – tung). Es existieren zudem wenige Anlaufstellen für Diagnostik und Therapie, da viele Hausärzte und auch Fachärzte trotz anderslautender Leitlinienempfehlun – gen32, 33 nach wie vor davor zurückscheuen, Methyl – 5 1701_w02_adhs_kittel-schneider_reif_C phenidat zu verschreiben trotz der positiven Auswir – kungen nicht nur auf Unfälle, sondern auf eine breite Palette negativer Folgen.

Fazit:

Bin ich denn nun eine Gefahr? Am Ende des Tages, sind Unfälle mit oder ohne
ADHS nicht immer zu vermeiden. Da spielen zu viele Faktoren mit. Fakt ist, das man
sich helfen kann.

Es ist immer Ratsam, sich mit seinem Arzt und Therapeuten zu beraten,
um die Richtige Medikation zu erhalten oder Therapie!

Traurig ist nur das unsere Gesellschaft immer noch blind ist bezüglich ADHS
und andere Psychische Erkrankungen.

Doch bin ich guter Dinge, das unsere Gesellschaft es begreifen wird.

Was haltet Ihr von der Aussage das ADHSler mehr Unfälle verursachen als die
„Normalos“?

Was sind eure Erfahrungen?

Teilt es uns doch mit, unten in den Kommentaren 🙂

Quellen:

https://www.neuro-wiesbaden.de/wp-content/uploads/2017/03/1701_w02_adhs_kittel-schneider_reif_C.pdf

https://www.welt.de/gesundheit/article137947220/Das-Risiko-als-Erwachsener-an-ADHS-zu-leiden.html

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