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Cannabis das Wundermittel gegen ADHS?

Cannabis das Wundermittel gegen ADHS?

Wie wirkt Cannabis bei ADHS?

Was ist Cannabis?

Für diejenigen die aus irgend ein Grund Cannabis nicht kennen, hier eine kurze erklärung 😉

Es werden die weiblichen Hanfpflanze (meist Cannabis sativa, Cannabis indica oder deren Kreuzungen) so konsumiert, dass sie eine berauschende Wirkung hervorrufen, wird Cannabis als Rauschmittel verwendet.

Hanfpflanze und ADHS

Weitere Namen für Cannabis sind etwa Gras, Weed oder Marihuana (für die weiblichen Blüten) und Haschisch (für das daraus gewonnene und gepresste Harz). Auch Extrakte wie Haschischöl werden als Rauschmittel genutzt. Besitz und Weitergabe solcher Cannabisprodukte sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz der Verboten.

In Deutschland ist der bloße Konsum von Cannabis oder anderen Betäubungsmitteln de jure nicht strafbar, dagegen sind der Anbau, die Herstellung, das Verschaffen, der Erwerb, der Besitz, die Ein-, Aus- und Durchfuhr, das Veräußern, das Abgeben, das Verschreiben, das Verabreichen und das Überlassen zum unmittelbaren Verbrauch gemäß Betäubungsmittelgesetz strafbar oder genehmigungspflichtig.

Cannabis kann verschrieben werden und nennt sich Medezinisches Cannabis.

Wirkungsweise bei ADHS

Verschiedene Studien, welche die Wirksamkeit von Cannabinoiden auf die ADHS-Symptomatik untersucht haben, machen deutlich, dass sich die Wirkungen von Cannabinoiden bei ADHS-Betroffenen von denen nicht betroffener Konsumenten zu unterscheiden scheinen, was eine Beteiligung des zentralen Cannabinoidenrezeptorsystems an der Pathologie der Störung nahelegt. Die genauen Mechanismen, die für die postulierte, atypische Wirkungsweise von Cannabinoiden bei Betroffenen verantwortlich sind, bedürfen jedoch noch weiteren Untersuchungen.

Nebenwirkungen für ADHSLer

Cannabis als Arzneimittel hat vergleichsweise wenige und milde Nebenwirkungen. Die Gesundheitsrisiken sind auch bei Überdosierung gering.

Zu den bekannten psychischen Nebenwirkungen, die akut auftreten können, zählen insbesondere Sedierung, Euphorie bzw. ein akutes „High“, Missstimmung, Gefühl des Kontrollverlustes, Einschränkungen der kognitiven Leistungsfähigkeit, (Verstärkung von) Depressionen oder halluzinationsartige Empfindungen.Als körperliche Nebenwirkungserscheinungen können daneben eine trockene Mundschleimhaut, Muskelstörungen, Schwierigkeiten beim Sprechen, gesteigerte Herzfrequenz, Blutdruckabfall mit Schwindel oder Kopfschmerzen auftreten.

Medizinisches Cannabis und ADHS

Zu beachten ist, dass akute Nebenwirkungen sehr von den verwendeten Dosen abhängig sind. Sämtliche Nebenwirkungen können zudem auch entsprechend des gegenwärtigen psychischen Zustands des Patienten verstärkt auftreten. Ohne spezifische Therapie klingen die akuten Nebenwirkungen meist innerhalb weniger Stunden, seltener nach wenigen Tagen wieder ab. Bei ADHS lässt sich zudem meist eine Dosis finden, die ausreichend wirksam ist, aber noch keinerlei psychische Nebenwirkungen (bspw. in Form eines akuten Highs) verursacht.

Im Weiteren wird aktuell diskutiert, ob chronischer Cannabiskonsum bei vulnerablen Personen eine länger anhaltende psychotische Episode auslösen kann. Das Entwicklungsrisiko in der Gesamtbevölkerung liegt gemäß einer australischen Studie bei 1 %

Martin Winkler äußerte sich kritisch über den Einsatz von medizinischem Cannabis bei ADHS. Zu bedenken gab er die bislang dürftige Studienlage, die noch kein Bild über das Risikopotential der Behandlungsalternative mit Cannabis ermöglicht. Er selbst sei der Meinung, dass es „keine sinnvolle Idee“ sei, „das entwicklungsverzögerte und ohnehin vulnerable ADHS-Gehirn mit Cannabis zu belasten“. Er bezweifle in vielen Fällen, dass die therapeutischen Optionen bei Third-Line-Therapieversuchen mit Cannabis tatsächlich ausgeschöpft sind.

Was heißt das nun für ADHS?

Medizinisches Cannabis  kann mittlerweile auch in Deutschland für die Indikation ADHS sowie für zahlreiche Komorbiditäten (darunter zum Beispiel Depressionen) zu Behandlungszwecken rezeptiert werden.

Fazit

Es gibt noch keine Ausreichende Studien, bezüglich die sichere Wirkung von Cannabis für ADHS.

Daher sollten alle Information die man darüber liest mit Vorsicht betrachtet werden.

So ist es immer am besten sich mit seinem Arzt oder Therapeuten zu beraten. Das Internet ist ein nützliches Medium, kann aber auch einen miss informieren. Das ist ja das gleiche wenn man Symptome googelt und sofort Panik bekommt, weil laut google man Krebs hat. Meist hat man etwas komplett anderes. Es ist besser. das man zum Experten geht, wenn Ihr euch unsicher seid.

Habt Ihr Erfahrung mit Medizinisches Cannabis oder kennt Ihr Jemanden mit ADHS der Medizinisches Cannabis nutzt?

Teilt doch bitte in den Kommentaren eure Meinung mit 🙂

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